Ich bin genug

Ich bin genug

Das Ende der Selbstoptimierung

«Ich bin genug.» Ein Satz, mit dem ich früher nichts anfangen konnte. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis ich diesen Zustand der Akzeptanz in mir erreicht habe.

Früher dachte ich, ich sei nicht gut genug, nicht schön genug, nicht klug genug, nicht weiblich genug, nicht freundschaftlich genug, nicht diplomatisch genug… Ich könnte hier ewig weitermachen.

Bei jeder Selbstoptimierung war ich vorne mit dabei. Und ja, ich bin in Vielem nicht gut genug, doch es stört mich nicht mehr, denn in den Dingen und Belangen, die für mich wichtig sind, bin ich genug!

Wem genug zu wenig ist,
dem ist nichts genug.

Epikur von Samos

Doch wenn ich ehrlich bin, dann hat diese Optimierung erst begangen, als ich mir meiner selbst nicht mehr bewusst war und ich anfing mich mit anderen zu vergleichen und darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass ich nicht genug gelernt hatte, meine Locken nicht gebürstet hatte, meine Kleidung zu bunt sei und ich zu oft meine Stimme erhob.

Als mir gezeigt wurde, dass ich so wie ich bin, nicht genug und gut war, fing eine lange Zeit der Selbstoptimierung an. Ich glaubte daran, was andere über mich dachten und sagten. Diese Glaubenssätze brannten sich in meine Zellen ein und der Glauben anderer, wurde zu meinem.

Doch auf der Reise zurück zu mir und meiner Essenz, fand ich auch diese Glaubenssätze wieder. Sätze wie, «Du bist zu undiplomatisch.», transformierte ich in, «Ich bin ehrlich und spreche meine Wahrheit.».

Wir haben alle unendlich viele Glaubenssätze in unseren Systemen. Sie entsehen ganz nebenbei und brennen sich durch Wiederholung gerne bei uns ein. Hier nur einige klassische Beispiele:

. Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
. Die Welt ist ungerecht.
. Hochmut kommt vor dem Fall.
. Erfolg macht einsam.
. Das Leben ist kein Ponyhof.
. Wer schön sein will muss leiden.
. Geld stinkt.
. Reden ist Silber, schweigen ist Gold.
. Stell dich nicht so an.
. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
. Wer den Pfenning nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.
. Man kann nicht alles haben.
. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

Erst als ich begann mich zu schätzen und selbst zu lieben, endete meine Selbstoptimierung. Ich konnte erst loslassen, als mir egal wurde, was Andere über mich denken oder wer ich zu sein habe.

Ich bleibe lieber ich selbst!
Jemand anderen gibt es schon.

Essenz Pur

Wir sind mehr als genug und dürfen aufhören uns zu vergleichen und ein Ideal anzustreben, welches wir vielleicht nie erreichen können. Wenn wir einfach so sind, wie wir eben sind, sind wir bereits genug. Jeder Mensch ist ein Wunder! Wir sind genug. Ich bin genug.

In dieser Folge teilen wir:

. Warum wir als Kinder uns selbst genügen
. Weshalb wir uns als Erwachsene selber optimieren wollen
. Warum du einfach du selbst sein darfst

Viel vergnügen beim Lauschen dieser Folge.

Herzlichst,
Sofia & Tünde

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Weiterführende Informationen

Bruce Lipton
https://www.brucelipton.com

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